Gewähltes Thema: Der Einfluss des antiken Rom auf zeitgenössische Rechtssysteme

Römisches Recht als Fundament des modernen Zivilrechts

Als mittelalterliche Gelehrte in Bologna alte Handschriften entdeckten, begannen sie, Justinians Sammlung systematisch zu erklären. Aus Glossen wurden Kommentare, aus Kommentaren Lehre. Diese Rückkehr des römischen Rechts veränderte dauerhaft, wie Europa Recht versteht.
Die Rezeption führte zu großen Kodifikationen wie dem Code civil, dem ABGB und dem BGB. Struktur, Systemdenken und klare Begriffsbildung haben römische Wurzeln. Diskutieren Sie mit uns, welche Kodifikation für Sie besonders überzeugend wirkt und warum.
Formeln wie pacta sunt servanda, nemo plus iuris oder venire contra factum proprium leben in Urteilen fort. Sie rahmen Fairness und Erwartungssicherheit. Fallen Ihnen aktuelle Entscheidungen ein, in denen solche Grundsätze mitschwingen? Teilen Sie Ihre Fundstücke.

Eigentum, Besitz und Verträge: Römische Wurzeln im Alltag

Eigentum versus Besitz

Rom unterschied präzise zwischen Eigentum und Besitz. Aus dieser Trennung erwuchs der Anspruch, die Sache herauszuverlangen, wenn sie unrechtmäßig gehalten wird. Wer hat die stärkere Rechtsposition? Erzählen Sie, wie Gerichte solche Konflikte heute schlichten.

Treu und Glauben: die Kraft der bona fides

Bona fides formte das Verständnis loyalen Verhaltens im Vertrag. Heute schützt Treu und Glauben vor Überraschungen, kleinlichen Fallen und Wortklauberei. Welche Klausel haben Sie als unfair erlebt, und wie wurde sie mit Fairnessgedanken korrigiert?

Vertragstypen und Konsens als Herzstück

Kauf, Miete, Dienstleistung: Schon Rom kannte konsensuale Verträge, bei denen das Einverständnis genügte. Digital klicken wir heute Zustimmung an. Wie stellen Sie sicher, dass Konsens wirklich informiert ist? Teilen Sie Ihre besten Prüf-Checklisten.

Deliktsrecht: Von der lex Aquilia zur modernen Haftung

Die lex Aquilia und das Prinzip des Schadens

Die lex Aquilia machte den konkreten Vermögensschaden zum Maßstab. Kein abstraktes Unrecht, sondern der messbare Verlust zählt. Dieses Denken beeinflusst bis heute, wie Gerichte Reparatur, Minderwert und entgangenen Gewinn beziffern und ausgleichen.

Verschulden, Kausalität und Zurechnung

Ob Fahrradunfall oder ärztlicher Fehler: Wer hat was verursacht und zu verantworten? Römische Gedankengänge zur Zurechnung helfen, Ketten zu ordnen. Erzählen Sie uns von einem Fall, in dem eine kleine Ursache große rechtliche Folgen hatte.

Gefährdungshaftung und moderne Risiken

Wo Technik Risiken schafft, greift oft Haftung ohne Verschulden. Die Idee, besondere Gefahren besonders abzusichern, hat römische Vorläufer. Wie sollte das Recht autonome Systeme behandeln? Stimmen Sie ab und kommentieren Sie Ihre Position.

Prozess und Beweis: Vom Formularprozess zum fairen Verfahren

Im römischen Formularprozess band die Klageformel den Streit. Präzision entschied, was bewiesen werden musste. Diese Liebe zum klaren Zuschnitt prägt noch heute Klageanträge, Anträge auf Einrede und die Kunst, Streitpunkte scharf zu konturieren.

Prozess und Beweis: Vom Formularprozess zum fairen Verfahren

Wer behauptet, muss beweisen – ein Satz mit langer Geschichte. Vermutungen und Anscheinsbeweise balancieren Fairness und Effizienz. Welche Beweisregel empfinden Sie als besonders praxistauglich, und wo wünschen Sie sich mehr richterliche Flexibilität?

Rechtswissenschaft, Ausbildung und Methodik: Die römische Schule wirkt fort

Bologna, Glossatoren und Kommentatoren

Die ersten Universitäten machten Recht zur Wissenschaft. Glossatoren erklärten Text, Kommentatoren ordneten Systeme. Diese Tradition lebt in Lehrbüchern, Kommentaren und Randnummern fort. Welche Lernstrategie hilft Ihnen, komplexe Normgefüge elegant zu beherrschen?
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